Schnelligkeit im Fokus

Warum lege ich so viel Wert auf Schnelligkeit bei meinen Einheiten mit Athleten und Mannschaften? Warum arbeite ich an Rennpferden und nicht an Ackergäulen? Der Grund ist recht simpel, Schnelligkeit tötet! Ein Athlet bzw. ein Team der/das schnell ist, hat immer einen Vorteil!💯

Gerade im Fußballbereich ein wichtiges Thema. Ein Spiel dauert 90 Minuten. Fußballer sprinten natürlich nicht 90 Minuten durch. Fußballer benötigen Ausdauer, ich weiß. Zwischen stehen, gehen, laufen, schnelles laufen und sprinten wechselt sich jede Aktion ständig ab. Fußball fordert alle deine Systeme. Deswegen sollten auch alle Systeme trainiert werden.

➡️ Doch viele Teams legen zu viel Wert auf den Ausdauerbereich und zu wenig auf den Sprintbereich. Das Thema Schnelligkeit wird in der Vorbereitung vielleicht mal kurz als Priorität angesehen, immer mal wieder angeschnitten, bis dann der Trainingsalltag übernimmt. Selbst beim Training der Schnelligkeit werden Übungen eingebaut, die nicht der Schnelligkeit dienen. Doch genau hier liegt bei vielen Teams der große Unterschied. Die Schnelligkeit. Ein schnelleres Team hat immer einen Vorteil. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ein Team das schnell ist, ist dem langsameren Team überlegen.

➡️ Warum werden also Ausdauerläufe den Sprints vorgezogen? Warum stehen Wochen von Ausdauerläufen auf dem Programm, ohne auch nur eine Sprinteinheit mit einfließen zu lassen? 

Neben dem zu hohen Volumen und damit auch der möglichen Steigerung von Verletzungen, ist es einfach ein old school Denken, dass einen twist verdient hat.

➡️Steigere deinen ASR, anaerobic speed reserve!!! 🔑 Das ist der Bereich, der zwischen deinem maximalen Sprint (100%) und deiner maximalen aerobischen Geschwindigkeit liegt.👊🏼

Beispiel:

Athlet B ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30kmh schneller als Athlet A mit einer Höchstgewschwindigkeit von 25kmh.

▪️Eine Intervall Einheit, die Athlet A und B mit je 22kmh absolvieren sollen, empfinden beide Athleten für unterschiedlich hart.

▪️Athlet B, der eine höhere maximale Sprintgeschwindigkeit aufweist als Athlet A, arbeitet hier nämlich mit weniger %-Aufwand als Athlet A. Denn Athlet B hat durch seinen höheren Endspeed auch mehr anaerobic Speed Reserve. Das bedeutet längere und schnellere Kapazitäten für Athlet B in diesem Bereich. 🏆

▪️Beispiel 2:
Team A hat einen Sprint-Schnitt von 25kmh
Team B hat einen Sprint-Schnitt von 30kmh

Bei einem Spielschnitt von 20kmh, wer dominiert wohl welches Team? Welches Team gibt das Tempo vor? Safe, Team B! 💯Team B ist schneller und kann länger im Bereich von 20kmh arbeiten, da sie hier einfach weniger Aufwand betreiben müssen, um an die 20kmh zu gelangen. ✔️

▪️Wer also schneller ist hat weniger Gesamtaufwand und den Vorteil der Schnelligkeit ebenfalls auf seiner Seite. Auf eine ganze Mannschaft gerechnet, ist das ein riesiger Pluspunkt.💯

🏆Schnelligkeit tötet!🏆

Schätze die Zeit für deine körperlichen Quälereien

Irgendwann werde ich mich keinen körperlichen „Quälereien“ mehr aussetzen können. Umso mehr weiß ich jede Einheit zu schätzen. Jede Einheit ist auf ihre Art eine Freude für mich. Es ist alles eine Sache der Perspektive. Durch einige Verletzungen in meinen jüngeren Jahren weiß ich, wie es sich anfühlt keine körperlichen Aktivitäten machen zu können. Es ist verdammt hart. Vor allem für jemanden der es liebt. Doch auch aus diesen Zeiten habe ich positive Nutzen gezogen. Nämlich die Zeit Wert zu schätzen, in der wir gesund sind und aktiv sein können.

Harter Einsatz ist nötig

Harten Einsatz zu bringen ist hier und da sicherlich schwer und teilweise schmerzhaft. Egal ob im Gym oder auf dem Spielfeld.
Nichts zu tun und zu sehen wie dein Potenzial nicht ausgenutzt wird, ist jedoch umso schmerzhafter. 
In beiden Fällen gibt es schmerzhafte Momente, du entkommst ihnen also nicht.
Jeden Tag treffen wir eine Entscheidung über den Einsatz den wir bringen. Es ist nicht unbedingt cool oder sexy harten Einsatz zu bringen, er ist jedoch notwendig um zu wachsen und sich zu entwickeln. 

Optimiertes Coaching, es gibt noch eine Menge zu tun…

Wir Trainer lernen Strategien wie wir unsere Kunden stärker, schlanker, muskulöser oder schneller machen können. Wie wir sie vor Verletzungen bewahren, sie effektiver arbeiten lassen, ihre Ernährung und Regeneration verbessern und damit auch ihre Gesundheit steigern können. Nachdem wir Bücher, Stapel von Studien und Artikeln gelesen, Lizenzen absolviert, Konferenzen und Seminare besucht haben, sind wir voll mit Strategien, um erfolgreiche Programme für unsere Kunden erstellen zu können. Das sollte auch die Voraussetzung sein. Doch Coaching ist mehr als nur das! Kunden sind keine Roboter. Sie sind Menschen. Mit Emotionen. Menschliche Beziehungen sind wichtig um Ziele zu erreichen. Ein Coach der emotional beim Kunden ist, ist mehr wert als viele denken. Doch hier wird meiner Meinung zu wenig von uns Trainern und diejenigen die Trainer ausbilden investiert. Frage einen Trainer bspw. wie zwischenmenschliche Beziehungen optimiert werden können oder wie er mit privaten Rückschlägen der Kunden umgehen soll und sein Wissen ist begrenzt. Ganz im Gegensatz zu den Themen Training und Ernährung. Wenn keine Verbindung zwischen Coach und Athlet entsteht, können bestimmte Voraussetzungen möglicherweise für die Ziele der Kunden nicht optimal veranschaulicht und umgesetzt werden. Es gibt in diesem Bereich noch eine Menge zu tun für uns Coaches.

Du kriegst das, was du gibst!

Ein Bauer und ein Bäcker handelten miteinander. Der Bauer besorgte 1kg Butter und der Bäcker bot dafür 1kg Brot. Ihr wöchentliches Arrangement hielt jahrelang an. Eines Tages, nachdem der Bäcker den Bauernhof verließ, verdächtigte er den Bauern ihn mit dem Gewicht der Butter zu betrügen. Zu Hause wog er die Butter und siehe da, weniger als 1kg. Vor Gericht erzählte der Bäcker seine Sicht der Dinge und verlangte eine Strafe. Der Bauer sollte nun Stellung beziehen. Er erwiderte „Euer Ehren, ich bin ein simpler Mann und lebe ein simples Leben. Ich messe alles mit einer klassichen Waage. Jede Woche, wenn der Bäcker mich besucht, lege ich sein Brot auf meine Waage und gebe die gleiche Menge an Butter wieder zurück. Ich gebe also das raus, was ich erhalte. Wenn jemand schuldig ist, dann der Bäcker.“
Lachlan Wilmot!💪🏻
Du kriegst das, was du gibst. Gibst du deine 100%? Gibst du das was nötig ist? 

Der Kampf gegen das Training

Es ist einfach nicht zu trainieren. Es ist einfach sich nach einem anstrengenden Tag auf die Couch zu legen anstatt noch aktiv zu sein. Es ist einfach morgen anstatt heute zu starten. Doch einfach bringt mich persönlich nicht weiter. Das Gefühl „nicht trainieren zu wollen“ kannte ich bspw. früher nicht. Jedoch habe ich das Gefühl in letzter Zeit öfters mal kennengelernt. Mein Kopf wollte des Öfteren die Einfachheit. Es ist ein echter Kampf sich gegen dieses Gefühl zu widersetzen. Sich zu motivieren. Denke immer daran, nach dem Workout warten viele positive Dinge auf dich. Klarheit. Zufriedenheit. Neuer Ehrgeiz und individuell sicherlich noch viel mehr. Du gewinnst vielleicht nicht immer, aber ergebe dich nicht ständig kampflos. 

Die entscheidende Rolle der Empathie

Empathie ist nicht nur eine Eigenschaft, sondern auch eine Bereitschaft dazu, die Gefühle, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale anderer Personen zu erkennen. Als guter Coach eine wichtige Voraussetzung! Wie schon oft erwähnt, jeder kann Pläne schreiben! Jeder kann ein Workout „hart“ machen! Vertrauen zu seinen Athleten muss man sich jedoch wirklich erarbeiten. Es muss aufgebaut werden. Es braucht Zeit und es steckt Arbeit dahinter. Uninteressant für die Trainer, die auf das schnelle Geld aus sind und alle Ego-Coaches, die sich nicht wirklich für die Klienten interessieren. Wichtig jedoch für alle Trainer, die wirklich helfen wollen und ihre Klienten oder Spieler besser machen möchten. 

Die Bedeutung des Coachings

Wir Trainer lernen Strategien wie wir unsere Kunden stärker, schlanker, muskulöser oder schneller machen können. Wie wir sie vor Verletzungen bewahren, sie effektiver arbeiten lassen, ihre Ernährung und Regeneration verbessern und damit auch ihre Gesundheit steigern können. Nachdem wir Bücher, Stapel von Studien und Artikeln gelesen, Lizenzen absolviert, Konferenzen und Seminare besucht haben, sind wir voll mit Strategien, um erfolgreiche Programme für unsere Kunden erstellen zu können. Das sollte auch die Voraussetzung sein. Doch Coaching ist mehr als nur das! Kunden sind keine Roboter. Sie sind Menschen. Mit Emotionen. Menschliche Beziehungen sind wichtig um Ziele zu erreichen. Ein Coach der emotional beim Kunden ist, ist mehr wert als viele denken. Doch hier wird meiner Meinung zu wenig von uns Trainern und diejenigen die Trainer ausbilden investiert. Frage einen Trainer bspw. wie zwischenmenschliche Beziehungen optimiert werden können oder wie er mit privaten Rückschlägen der Kunden umgehen soll und sein Wissen ist begrenzt. Ganz im Gegensatz zu den Themen Training und Ernährung. Wenn keine Verbindung zwischen Coach und Athlet entsteht, können bestimmte Voraussetzungen möglicherweise für die Ziele der Kunden nicht optimal veranschaulicht und umgesetzt werden. Es gibt in diesem Bereich noch eine Menge zu tun für uns Coaches. 
#trainiertwirdnurbeimgrundmann